Was sind Zahn-Implantate?
Ein Zahn-Implantat ist eine "Kunstwurzel". Wo sonst die eigene Zahnwurzel dem Zahn den notwendigen Halt gibt, wird die neue Wurzel direkt in den Kieferknochen eingepflanzt, also implantiert. Wie natürliche Wurzeln Zähne tragen, können Implantate entweder Einzelkronen, einen Zahnersatz über den ganzen Zahnbogen oder Zahnersatz, der mit eigenen Zähnen verbunden ist, tragen. So gelangen Sie zu festsitzenden bleibenden Zähnen.
Aus welchem Material bestehen sie?
Implantate werden aus Reintitan oder Titanlegierungen hergestellt, da diese härter sind als Reintitanimplantate. Titan bildet mit dem Sauerstoff der Luft sofort eine Oxidschicht, die biologisch völlig neutral ist. Deswegen sind Titanunverträglichkeiten kaum bekannt.
Die ersten Titanimplantate waren glatt und poliert. Deshalb gab es auch in der Einheilphase eher mal Verluste. Waren die Implantate aber eingeheilt, setzte sich an der Oberfläche der in den Mundraum ragenden Aufbauten selten Beläge ab. Es kam nach unseren Nachuntersuchungen kaum zu Entzündungen und die Implantate waren auch in schwierigen anatomischen Situationen ohne merklichen Knochenverlust. Unsere Spätverlustrate an glatten Titanimplantaten ist daher auch nach 15 Jahren immer noch sehr gering.
Heute sind praktisch alle Implantatoberflächen, die mit dem Knochen in Kontakt kommen, angeraut, geätzt oder beschichtet.
Dadurch gewinnen die Implantate schneller Primärstabilität im Knochen. Sollte sich aber mangels durchführbarer Hygiene das Zahnfleisch um das Implantat entzünden, geht diese Entzündung an der rauen Oberfläche des Implantats schneller in die Tiefe und kann so zu einem Spätverlust des Implantates führen.
Obwohl die Titanoxide biologisch völlig neutral sind, lassen sich in den ableitenden Lymphbahnen Titanoxide nachweisen.
Bisher sind keine gesundheitlichen Auswirkungen bekannt, aber vor allem naturheilkundlich orientierte Patienten suchen nach Alternativen.
Da wäre zum einen das Vollzirkonimplantat. Neben Erfolgsmeldungen wird aber überwiegend über Misserfolge berichtet. Die Firma BPI hat jetzt ein zweiteiliges Zirkonimplantat auf den Markt gebracht mit einer spezial bearbeiteten Oberfläche. Das sieht erfolgsversprechend aus. Man sollte auch hier abwarten, bis aus einer genügend hohen Anzahl gesetzter Implantate Rückschlüsse auf das Knochenintegrationsverhalten gezogen werden können. Als bittere Nebenwirkung muss der hohe Preis in Kauf genommen werden.
Die zweite Alternative sind Implantate mit eine nicht löslichen Keramikbeschichtung.
Wir bieten unseren Patienten das weitgehend unbekannte Biocer Implantatsystem der Firma OMT aus Lübeck an. Die Oberfläche dieser Implantate ist mit einer Titan- Zirkoniumkeramik beschichtet und die in die Mundhöhle ragenden Aufbauteile mit goldfarbener Titan-Niobkeramik.
Dadurch findet praktisch keine Korrosion des Titanimplantats statt und die Belastung mit Titanoxiden entfällt.
Wie wird das Implantat eingebracht?
 |
 |
Die Implantationsstelle wird unter Lokalanästhesie freigelegt
|
Eine Knochenkavität zur Aufnahme des Implantates wird angelegt
|
 |
 |
Das Implantat wird eingebracht
|
Die Implantatstelle wird wieder dicht vernäht
|
Welche Vorteile bieten Zahn-Implantate?
Es gibt nichts besseres als die eigenen Zähne!" Wenn Sie jedoch - aus den verschiedensten Gründen - vor der Entscheidung stehen sollten,
einen Zahnersatz zu wählen, bieten sich in der Regel zwei Möglichkeiten: Der erste Gedanke gilt zumeist der Prothese.
Diese wird lediglich auf den (teilweise) zahnlosen Kiefer "aufgelegt"; sie kann keinen wirklich festen, sicheren Halt bieten und wird oft als Fremdkörper empfunden.
Gegenüber dieser herkömmlichen Methode bieten Zahn-Implantate eine überzeugende Alternative, denn: Zahn-Implantate ersetzen die Zahnwurzel,
auf die dann Kronen oder Brücken aufgesetzt werden.
Das bedeutet: Zahn-Implantate bieten einen dauerhaft festsitzenden Zahnersatz,
der zudem das Aussehen und das sichere Gefühl natürlicher Zähne vermittelt. Sie werden Teil von Ihnen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Zahn-Implantate einen vorzeitigen Knochenabbau verhindern, denn wenn, wie bei Prothesen,
Zähne fehlen, bildet sich der Kiefer aufgrund der fehlenden Druck-Stimulation zurück. Die Folge: die Prothese findet keinen Halt mehr.
Zahn-Implantate hingegen verhindern einen vorzeitigen Knochenabbau, da Knochen und Zahnfleisch weiterhin durch die Kaufunktion vollständig erhalten bleiben.
Durch die bessere "Aufbereitung" der Nahrung verringern sich zudem "internistische Folgeschäden", wie Erkrankungen des Verdauungssystems erheblich.
Wann werden Zahn-Implantate empfohlen?
- Einzelzahnersatz
Wenn einzelne Zähne fehlen und ersetzt werden sollen, werden beim herkömmlichen Zahnersatz die beiden Nachbarzähne beschliffen.
Dies führt zu einem Substanzverlust des Zahnes und kann im schlimmsten Fall den Zahnnerv schädigen. Außerdem führt einKronenrand oft zu
Entzündungen am Zahnfleisch. Als Brückenpfeiler müssen die Zähne außerdem die Kau
kräfte der Nachbarzähne mit aufnehmen und sind damit höher belastet. Generell ist die Lebensdauer eines Zahnes höher, wenn er nicht überkront ist.
Das Einzelzahnimplantat verhindert diese Nachteile der Überkronung von zwei Zähnen für eine Brücke,
vor allem, wenn diese Zähne ansonsten gesund sind.
- Ersatz von mehreren einzelnen Zähnen
Selbstverständlich können auch mehrere fehlende Zähne mit Implantaten ersetzt werden. Häufig entstehen durch Verlust von Mahlzähnen einseitig oder beidseitig verkürzte Zahnreihen.
|
|
|
|
Verkürzte Zahnreihe im rechten Unterkiefer
mit Zahnfleisch formenden Titanreihen
|
Der selbe Kiefer mit Verbundkronen
auf den Implantaten
|
Hier kann im Idealfall jeder fehlende Zahn durch eine implantatgetragene Krone ersetzt werden.
Welche Implantate bevorzugen wir?
Vor zwanzig Jahren war der Implantatmarkt sehr überschaubar. Es gab nur wenige große Implantathersteller mit einer übersichtlichen Anzahl unterschiedlicher Implantate.
Das hat sich bis heute grundlegend geändert, und eine unüberschaubare Menge an Implantatsystemen ist auf dem Markt. Etliche sind auch schon wieder verschwunden, wie zum Beispiel das mit riesigem Marketingaufwand neu eingeführte IQnect Implantat.
Viele der Implantatsysteme können aber über einen langen Erfolgszeitraum zurück blicken, so dass eine Implantation mit einem bewährten System eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit hat. Wenn heute ein Implantat nicht einwächst, liegt es entweder an der falschen Planung oder der Operationstechnik.
Unter der Vielzahl der Implantate möchte ich drei Systeme hervorheben, die sich von den übrigen unterscheiden und welche wir bei unseren Patienten mit einplanen.
1.Das ästhetische Implantat

Anatomische Giebelform des BPI Implantates (Laboranalog) |
Die Implantathersteller versuchen, ein Optimum an Äshtetik durch anatomische Formen der
Implantataufbauten oder durch Zirkonaufbauten zu erreichen. Sie können damit trotzdem einen Misserfolg nicht verhindern, wenn durch Knochenumbauvorgänge der obere Rand des Implantates zum Vorschein kommt. Die Firma BPI hat ein Implantat entwickelt, bei dem nicht der Implantataufbau anatomisch ist, wie bei allen anderen Systemen, sondern das Implantat ist selbst anatomisch am Durchtritt zur Mundhöhle geformt. Dadurch wird ohne zu sätzliche aufwendige Maßnahmen eine ästhetische Zahnfleischgirlande erzielt. Auch kommt es nicht vor, dass der schwarze Rand des Implantates im sichtbaren Bereich zu sehen ist. Nach meiner Meinung ist dies das Implantat mit der besten Ästhetik auf dem Markt
|
2.Die Biologischen Implantate
Naturheilkundler bemängeln, dass Titanimplantate Titanoxidionen im Knochen freisetzen können, die über die Lymphbahnen bis in die Herzloge wandern können. Weiterhin könne es durch saure Reaktion na der Grenzfläche von Implantat zu Zahnfleisch zu Entzündungsreaktionen mit Zahnfleischentzündung und Knochenabbau kommen. Theoretisch ist das richtig, auch wenn sich die Titanimplantate millionenfach bewährt haben.
Für die Skeptiker haben wir zwei Alternativen. Aus diesen wachsen zwar keine Blumen und auch keine Schmetterlinge werden Nektar aus ihnen saugen, wie suggeriert, aber sie sind biologisch hervorragend verträglich.
2.1 Das beschichtete Implantat

OMT Implantat mit Titanzirkoniumbeschichtung und goldfarbener Titanniob- Beschichtung im Halsbereich |
Die Firma OMT stellt ein Implantat mit einer nicht löslichen Titan-Zirkoniumkeramikbeschichtung her. Die Durchtrittsstelle zur Mundhöhle ist mit goldfarbener Titanniobkeramik beschichtet. Somit kommt weder der Knochen, als auch das Zahnfleisch in direkten Kontakt mit Titan. |
2.2 Das Vollzirkonimplantat

Das Vollzirkonimplantat von BPI |
Das Vollzirkonimplantat von BPIsystems besteht zur Gänze aus Zirkonoxid und ist damit völlig metallfrei. Es kann zu keinen galvanischen Spannungen oder zu freigesetzten Metallionen kommen. Es gehört zu den wenigen Keramikimplantaten, die mit Implantataufbauten versorgt werden können und nicht einteilig sind. Bei einteiligen Implantaten können Stellungsfehler der Implantate über die Aufbauten nicht ausgeglichen werden. Dieses zweiteilige Zirkonimplantat von BPIsystems erfüllt auch höchste Ansprüche an Ästhetik und biologische Verträglichkeit. Die Anwendung dieses Systems erfordert eine Systemlizenz, welche wir in unserer Praxisgemeinschaft haben. Aufgrund des hohen Fertigungaufwandes ist dieses Implantat sehr hochpreisig.
|
Wenn die Prothese auf dem Unterkiefer tanzt und hüpft
 |
|
Unterkieferprothese auf Kugelankern
|
Sind im Unterkiefer keine Zähne mehr vorhanden, schrumpft der Kieferfortsatz. Es bleibt dann ganz wenig Auflage und Haftfläche für eine Prothese übrig.
Die Prothesenränder grenzen nach innen an die Zungenmuskulatur, nach außen an die Wangenmuskulatur. Die Kunst besteht nun für den Patienten darin, die Prothese zwischen diesen Muskelzügen ruhig auf dem Kiefer liegen zu lassen.
Eine Akrobatik, die nicht immer gelingt und besonders bei lebhaften Menschen die Prothese zum Spielball von Mimik und Kaumuskulatur werden lässt.
Auch bei sorgfältiger Herstellung einer totalen Unterkieferprothese gelingt deshalb nicht immer eine funktionsfähige Prothese. Der Patient ist in seiner sozialen Kompetenz und bei der Nahrungsaufnahme extrem behindert.
Zwei Implantate im Unterkiefer als Halteelemente
Eine eindeutige Verbesserung lässt sich da nur mit Implantaten erreichen. Zwei Implantate im vorderen Kieferabschnitt reichen aus, um mit zwei Halteelementen eine Unterkieferprothese zwar beweglich, aber doch stabil auf dem Kiefer zu halten.
Eine einfache und verschleißarme Lösung sind Kugelanker., über welche die Prothese gesteckt wird. Der Halt in der Prothese erfolgt entweder über Druckknopf oder Silikon- Haltering.
|
|
|
Implantate mit Kugelankern
|
Prothese mit Gehäusen für
den Kugelkopf
|
Für viele Implantatsysteme sind inzwischen Locator als Halteelemente verfügbar. Sie haben konstruktive Vorteile, da sie weniger Platz beim Einbau der Haltehülsen in die Prothese als Kugelanker beanspruchen .
|
|
|
Implantate mit Locatorelementen
nach 18 Monaten Tragezeit
|
Prothese mit eingearbeiteten
Locatorhülsen nach 18 Monaten Tragezeit
|
Da beide Lösungen sehr einfach, kostengünstig und verschließarm sind, setzten wir bei dieser Implantatkonstellation keine Stege oder Magnetanker mehr ein.
Auch Patienten mit eingeschränkter Motorik können diese Prothesen einfach selbst heraus nehmen und einsetzen.
- Zahnloser Kiefer- Implantatprothese mit starrer Verankerung
Mit zwei Implantaten und Kugelankern lässt sich ein wesentlich verbesserter Prothesenhalt erzielen.
Die Prothese ist jedoch um die gedachte Achse zwischen den Implantaten beweglich, um die Implantate nicht zu überlasten.
Mit vier Implantaten im Unterkiefer oder sechs Implantaten im Oberkiefer lässt sich ein starrer Sitz der Prothese ohne jegliche Beweglichkeit erreichen.
|
|
|
Vier Implantate im Unterkiefer mit Teleskop Primäraufbauten
|
Die Verbindung der Implantate zur Prothese erfolgt dann über teleskopierende Doppelkronen.
Dies ist eine technisch aufwendige Lösung, besticht aber durch ihre starre und stabile Lagerung auf den Implantaten,
wodurch weiterer Knochenabbau durch den Druck eines Prothesensattels vermieden wird und der Prothesenträger das komfortable Gefühl hat,
einen festsitzenden Zahnersatz zu tragen.
|
|
|
|
Unterkieferprothese mit eingearbeiteten galvanisierten Goldteleskopkäppchen
|
Eingesetzte Unterkieferprothese, auf vier Implantaten mit teleskopierenden Halteelementen starr gelagert
|
- Zahnloser Kiefer- Feste Brücke
Dies ist die aufwendigste Lösung im zahnlosen Kiefer.
|
|
|
Brücken mit Metallunterbau und Kunststoffverblendungen vorbereitet zum Einsetzen
|
Das Ergebnis stellt jedoch das funktionelle und gefühlsmäßige Optimum dar und
lässt den Patienten schnell vergessen, daß er künstliche Zähne hat.
Im Oberkiefer sind für diese Lösung acht Implantate erforderlich, im Unterkiefer sechs Implantate.
Bei starkem Knochenschwund ist es ratsam, die Brücke abnehmbar zu machen,
damit die Implantate der Reinigung zugänglich sind. Der Tragekomfort wird dadurch nicht beeinträchtigt.
|
|
|
|
Prothetische Zementierpfosten auf jeweils sechs Implantaten
im Oberkiefer- und Unterkiefer
|
Brücken fest eingesetzt - keine Prothesättel oder Gaumenplatte
|
Die moderne Implantatprothetik findet heute auf jede Fragestellung eine gute Antwort. Sprechen Sie mit Ihrem implantatprothetisch erfahrenen Zahnarzt
und er wird mit Ihnen zusammen die für Sie vorteilhafteste Lösung finden.
Welche Voraussetzungen und Risiken sind zu bedenken?
Die optimale Pflege der eigenen Zähne sollte für jeden Menschen ein wichtiges gesundheitliches Ziel sein.
Denn neben einem gesunden und ausreichend vorhandenen Kieferknochen bildet einwandfreie Mundhygiene die wichtigste Voraussetzung
für eine Zahn-Implantation. Ebenso ist eine gründliche Voruntersuchung durch Ihren Hausarzt bzw.
Ihren Internisten - insbesondere im Falle von Allgemeinerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes etc. - sowie regelmäßige Nachuntersuchungen
und Überprüfungen der Okklusion (Bißlage) durch Ihren Zahnarzt - dringend zu empfehlen.
Wie lang ist die Behandlungdauer?
Die Behandlungsdauer beträgt im Oberkiefer in der Regel sechs Monate, im Unterkiefer drei Monate.
Sollten Knochenaufbauten notwendig sein, kann sich die Behandlungszeit noch um sechs Monate verlängern.
Fast alle modernen Implantate haben eine rauhe Oberfläche oder sind beschichtet.
Dies ermöglicht eine rasche Primärstabilität des Implantats. Auch das Hinzufügen von
knocheneigenen Wachstumsfaktoren vermag eine Einheilung zu beschleunigen. In der Presse wird von Wundertechniken berichtet,
die eine Sofortbelastung als Routine erscheinen lassen.
Von den empfohlenen und bewährten Einzelheiten sollte aber nur abgewichen werden, wenn optimale Vorraussetzungen
die Gewähr dafür geben, dass die Implantate nicht vorzeitig verloren gehen.
Wie lange "leben" Zahn-Implantate?
Auch in dieser Frage nehmen Zahngesundheit und Mundhygiene eine Schlüsselrolle ein. Als allgemeine Regel gilt:
je besser der Zustand von Zahn und Mund, desto länger die Haltbarkeit. Nach heutigen Erkenntnissen rechnet man mit einer Lebensdauer
bis zu 20 Jahren, wobei bereits heute andauernde "Liegezeiten" von über 25 Jahren nachweisbar sind.
Beim Verlust von einem oder mehreren Zähnen bietet die moderne Implantologie Alternativen zu Brücken und Kronen:
Die Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, zylinder- oder schraubenförmig und meist aus Titan.
Unter lokaler Anästhesie oder leichter Narkose wird der Wurzelersatz im Kieferknochen verankert. Auf den Implantaten wird dann der
fehlende Zahn befestigt. Der große Vorteil der Implantate: Der Träger kann kräftig zubeißen und fühlt sich
beim Sprechen absolut sicher. Werden nur einzelne Zähne ersetzt, müssen Nachbarzähne nicht überkront werden.
Die Lebensdauer von Implantaten ist bei sorgfältiger Mundhygiene und entsprechender Prophylaxe mit der "echter"
Zähne zu vergleichen.